19. Wolski-Skandal in
Hessen, vor dem
entgültigen Ende???
Frankfurter Anwalt Wolski
scheitert vor dem BGH

Frankfurter Anwalt
Wolski scheitert vor dem BGH
Foto: Andreas Arnold
Das Landgericht hatte Wolski verurteilt, weil er Liebes-Geschenke einer Immobilien-Unternehmerin im Wert von 2,4 Millionen Euro nicht versteuert habe. Das Gericht hatte festgestellt, dass unversteuerte Gaben auch an Wolskis Ehefrau, die Richterin Karin Wolski, geflossen seien. Auch diese werteten die Richter als Zuwendungen an den Gatten. Karin Wolski hatte unmittelbar nach dem Schuldspruch gegen ihren Ehemann ihr Amt als Verfassungsrichterin am Hessischen Staatsgerichtshof niedergelegt, da sie Schaden vom Gericht abwenden wolle. Sie blieb aber Vizepräsidentin des Frankfurter Verwaltungsgerichts. Gegen Karin Wolski wird nicht ermittelt.
Die Bundesrichter entschieden jetzt, dass Michael Wolski zwar nicht für bestimmte Vorgänge „im Tatkomplex Umsatzsteuerhinterziehung“ verurteilt werden könne, wie es das Landgericht getan hatte. Allerdings machten diese Taten „neben der hinterzogenen Schenkungsteuer lediglich einen geringen Bruchteil“ aus. Daher hätte er bei einem neuen Verfahren mit keiner geringeren Strafe rechnen können. Auch sein Einwand, dass das Darmstädter Verfahren zeitweise ohne ihn geführt wurde, half nicht. Wolski hatte sich kurz vor einer Verhandlung zu Hause schwer verletzt und konnte danach mehrmals nicht an dem Prozess teilnehmen.
Das Landgericht befand: „Der Angeklagte W. wollte durch sein Handeln der Hauptverhandlung entgehen und nahm hierbei billigend seinen Tod in Kauf.“ Insofern sei sein Fernbleiben „eigenmächtig“.
Die Bundesrichter stimmten dieser Argumentation zu. Der Schluss des Landgerichts sei „nicht nur nachvollziehbar, sondern überzeugend“, urteilte der BGH. Das Ziel, „der Hauptverhandlung zu entgehen“, sei „handlungsleitendes Motiv des Angeklagten“ gewesen.
Der Wolski-Skandal in Hessen?
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Von Pitt von Bebenburg
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Höchste Zeit für Wolskis Rückzug
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Von Pitt von Bebenburg
Die Luft wird dünner für die umstrittene hessische Richterin Karin Wolski. In der Landtagsdebatte gibt es von keiner Fraktion ein klares Bekenntnis zu der Verfassungsrichterin. Auch nicht von den Regierungsparteien CDU und FDP. Von Pitt von Bebenburg Mehr...
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Wolski arbeitete für Gegenseite
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Von Pitt von Bebenburg
Die dürftigen Aktivitäten der Frankfurter Staatsanwaltschaft im Fall Wolski haben viele verärgert - auch in der Justiz selbst. Kein Wunder, dass die Alarmglocken bei jedem neuen Vorwurf schrillen. Von Pitt von Bebenburg Mehr...
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Von Pitt von Bebenburg
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Affäre um Frankfurter Rechtsanwalt
Von Pitt von Bebenburg
Im Prozess wegen millionenfachen Steuerbetrugs wirft der Frankfurter Arzt Janusz Pomer dem angeklagten Rechtsanwalt Wolski "Raubzüge" in der Familie C. vor. Derweil sind im Finanzamt neue Belege aufgetaucht. Von Pitt von Bebenburg Mehr...
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Der Richter bezweifelt im Fall Wolski die Vollständigkeit der Unterlagen aus der Finanzverwaltung und fragt: Wer befreite Wolski von seiner Pflicht der Umsatzsteuer-Voranmeldung? Von Matthias Thieme Mehr...
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Von Pitt von Bebenburg
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Von Pitt von Bebenburg
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Von Pitt von Bebenburg
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Neue Vorwürfe im Fall Wolski: Zum Auftakt des Prozesses gegen den Rechtsanwalt wegen Steuerhinterziehung in großem Stil wirft die Verteidigung den Richtern Befangenheit vor. Von Pitt von Bebenburg Mehr...
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SPD und Grüne wollen Karin Wolskis Rücktritt
Die CDU nimmt Karin Wolski gegen "Vorverurteilungen" wegen Vorwürfen gegen ihren Ehemann in Schutz. SPD und Grüne fordern dagegen, die Richterin solle ihr Amt beim hessischen Staatsgerichtshof ruhen lassen. Mehr...
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